GrünAlternative GPB-DA

Das Grüne Original - lustvoll, widerspenstig, unbeirrbar

Mit der Demokratischen Alternative ("Mir sy DA!") wurde 1976 die erste grüne Partei in der deutschsprachigen Schweiz gegründet. Als Grüne Partei Bern GPB-DA haben wir uns stets lustvoll, widerspenstig und unbeirrt für den Schutz der städtischen Umwelt und des ländlichen Raumes, mehr Demokratie sowie die Verteidigung der Grundrechte eingesetzt, sowie innerhalb und ausserhalb der Parlamente und mit oft erfolgreichen Beschwerden die Rechte des Volkes und die Interessen der Umwelt verteidigt.

Bitte unterstützt uns auch auf Facebook und Twitter:

Sonntag, 15. Januar 2017
Eröffnungsrede Berner Stadtrat: Der Text


Als amtsältestes Mitglied durfte Luzius Theiler die neue Legislaturperiode eröffnen.

Seine Bilanz war ernüchternd. In den vergangenen 50 Jahren haben Bedeutung und Einfluss des Stadtparlamentes fortlaufend abgenommen. Zum Tel hat sich das Parlament selber entmachtet, zum Teil nimmt der Stadtrat seine Geringschätzung "mit provokantem Fatalismus" hin.

Theiler ruft seine alten und neuen KollegInnen dazu auf, in den kommenden vier Jahren eine umfassende Parlamentsreform zu realisieren.

Der vollständige Text der Rede:
Rede Legislatur StR (application/pdf, 485 KB)

... Verknüpfung (0 Kommentare) ... Kommentieren




www.tourdelorraine.ch

... Verknüpfung (0 Kommentare) ... Kommentieren


Chinesischer Staatsbesuch: Geld vor Freiheit


Für den Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten hat die Stadtpolizei die Dememonstrationsfreiheit massiv eingeschränkt. Man habe eine «Güterabwägung» zwischen wirtschaftlichen Interessen und Meinungsäusserungsfreiheit vornehmen müssen.

Tibetische DemonstrantInnen, die sich in die Nähe des Bundesplatzes wagten, wurden von der Polizei durch die Gassen gejagt und gewaltsam festgenommen.

Text der Anfrage im Stadtrat
gpb-da.ch

... Verknüpfung (0 Kommentare) ... Kommentieren


Freitag, 23. Dezember 2016
Stadtpräsidium: GPB-DA verzichtet auf Empfehlung


Gegenüber dem Antrag auf Unterstützung von Ursula Wyss hat die Versammlung der GPB-DA mit knapper Mehrheit beschlossen, bei dieser Auswahl an Kandidierenden auf eine Wahlempfehlung zu verzichten, obwohl die Grün-Alternativen eine Frau im Stadtpräsidium begrüssen würden. Im 1. Wahlgang hat sich die GPB-DA deshalb für Franziska Teuscher ausgesprochen.

Einhellig unterstützten die Anwesenden die Einführung eines Rotationsprinzip für das Stadtpräsidium, wie es sich beim Bundesrat und dem Regierungsrat seit jeher bewährt hat. Dies würde unzeitgemässe Hierarchien abbauen und die längst fällige Zusammenfassung aller Planungs- und Baugeschäfte in einer neuen Direktion ermöglichen

... Verknüpfung (0 Kommentare) ... Kommentieren


Montag, 28. November 2016
Stadtratswahlen: Sitz behalten - Fraktion erhalten!

Vizestadtschreiberin Monika Binz verkündet die Resultate

Zuerst das Positive: Wir sind auch die kommenden vier Jahre - zum 12. Mal ununterbrochen seit 1976! - im Berner Stadtrat vertreten. Und dank des Sitzgewinns der AL können wir weiterhin eine Fraktion bilden. Damit kommen wir bei wichtigen Debatten früher und ausführlicher zu Wort und werden wiederum in Kommissionen vertreten sein.

Wir haben fast tupfgleich viel Stimmen erhalten, wie vor 4 Jahren, aber infolge der höheren Stimmbeteiligung (Atomausstiegsinitiative!) ist unser Stimmanteil auf 1,4% zurückgegangen. Ein schlechter Lohn für den grossen Einsatz der letzten Jahre und unseren argumentativen Wahlauftritt. Vielleicht haben wir damit mögliche WählerInnen überfortdert, aber für eine Analyse ist es noch zu früh.

Wir danken allen KandidatInnen und allen, die uns in irgend einer Art geholfen haben, ganz herzlich. Zusammen werden wir auch in den nächsten Jahren viel erreichen!

... Verknüpfung (0 Kommentare) ... Kommentieren


Samstag, 19. November 2016
Kulturstrategie hastig durchgewunken - Kulturdebatte verunmöglicht


Das Urteil der städtischen Kulturkonferenz, in der sich seit Jahren Kulturschaffende und kulturpolitisch Interessierte engagieren, ist wenig schmeichelhaft:

"Es ist bezeichnend, dass sich zurzeit kaum jemand mit dieser Kulturstrategie anfreunden kann - es gibt kaum positive Stimmen. Das Votum muss ein: Kulturstrategie JA! - aber verbessern." Die Berner Kulturkonferenz bittet deshalb die StadträtInnen, dieses "Geschäft" zurückzuweisen und auf später zu verschieben.

Entgegen dieser Bitte und unserem Verschiebungsantrag hat der Stadtrat mit 30:20 Stimmen beschlossen, das 100-seitige, erst seit vor zwei Wochen einsehbare Büchlein ohne vertiefte Diskussion "zustimmend zur Kenntnis zu nehmen". Es wird wohl in einer Schublade deponiert werden. Schade um die dringend notwendige kulturpolitische Auseinandersetzung.
Stellungnahme Kulturkonferenz (application/pdf, 256 KB)

... Verknüpfung (0 Kommentare) ... Kommentieren


Mittwoch, 16. November 2016
Gemeinderat: 2x Franziska Teuscher - Graffenried nicht wählbar


Als Mitglied der Grünen Schweiz und auf Grund unserer Erfahrungen während der letzten vier Jahre unterstützen wir – trotz gelegentlicher Differenzen etwa bei Planungsgeschäften und Sportbauten - Franziska Teuscher und empfehlen, nur sie 2x auf die RGM-Gemeinderatsliste zu schreiben und sie als Stadtpräsidentin zu wählen.

Ob RGM im Gemeinderat 4 Sitze macht, ist bei weitem nicht sicher. Wir wissen, dass Wahlprognosen sich trump-ieren können. Die beiden SP-Sitze scheinen dank der Stimmraft und der Stimmdisziplin der SP gesichert. In diesem Falle würde die Entscheidung zwischen Franziska und Alec von Graffenried fallen.

Alec führt gegenwärtig eine sehr problematische Kampagne, die auf einer (vielleicht in einigen Kreisen populären) Geringschätzung der demokratischen Diskussionen in den Parlamenten beruht. Diese bezeichnet er auf Plakaten, in Schriften und in den sozialen Medien je nach Version als „Parteigehabe“ „Partei-Hickhack“ oder gar als „Partei-Geschrei“. Offenbar glaubt er auf Grund seiner Herkunft und als Direktor beim grössten Berner Baukonzern oder anderer Weihen allein beurteilen zu können, was „Sachpolitik“ ist.

Dieses elitäre Demokratieverständnis macht Graffenried für uns als Gemeinderat und Stadtpräsident ungeeignet.

... Verknüpfung (0 Kommentare) ... Kommentieren